Doping

Ausreiten mit dem Pferd

Bei Untersuchungen von etwa 2. Warum erlaubt man nicht allen das Doping? Prinzipiell verfolgen die unterschiedlichen Regelwerke und insbesondere die jeweiligen Medikationskontrollbestimmungen der Pferdesportverbände das Ziel eines Pferdesports auf gesunden Pferden. Grenzwerte im Pferdesport gibt es seit Jahrzehnten und zwar für bestimmte Substanzen, die in der Umwelt oder im Futter des Pferdes vorkommen sowie für bestimmte Substanzen, die im Körper des Pferdes selbst vorhanden sind beziehungsweise vom Pferd produziert werden. Können Naturprodukte Doping sein?

Anabolika-Doping gehörte zum Alltag

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Nach welchem Regelwerk müssen sich Reiter, Fahrer und Voltigierer richten, die auf internationalen Turniere starten? Was sollen die aktuellen Anti-Doping und Medikamentenkontrollregeln, kurz ADMR, beim Die übergeordneten Ziele des Turniersports sind Tierschutz, Chancengleichheit und Unfallverhütung.

Die Bestimmungen der ADMR dienen dazu, diesen Zielen gerecht zu werden. Orale anabolika liste den neuen Regeln, werden die bereits seit vielen Jahren gültigen Bestimmungen noch klarer gefasst und sind dadurch noch steroid hormone transport in blood einzuhalten. Die Regeln gegen Doping und gegen verbotene Testosteronpflaster für muskelaufbau noch pferdegerecht und praxisorientiert zu formulieren und zu kommunizieren, ist das erklärte Ziel der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN.

Auch die Angleichung an das internationale Regelwerk will die FN dabei im Auge behalten. Oral turinabol steroid profile aktuellen ADMR und somit die Empfehlungen dieses Anabole steroide ohne training gelten vom April bis zum testosteron ernährung frau Was ist der Unterschied zwischen Doping und unerlaubter Medikation?

Doping wird allgemein als Leistungssteigerung verstanden. Es kann aber auch eine Leistungsminderung sein. Sogenanntes Negativ-Doping oder Doping auf Niederlage. Diese Begriffe stammen aus dem Rennsport. Die unerlaubte Medikation wird im Wettkampf als Leistungsbeeinflussung angesehen. Allerdings sind die Ausgangspunkte für das Doping und die unerlaubte Medikation verschieden. Bei Doping geht man davon aus, dass die vorhandene Leistungsfähigkeit des gesunden Pferdes verändert wird klassisch: Bei der unerlaubten Medikation wird als Ausgangspunkt in der Regel die vorhandene Leistungsminderung angenommen.

Das Pferd erhält Schmerzmittel und wird in die Lage versetzt seine "normale" Leistung zu erbringen. Der Start unter dem Einfluss einer Dopingsubstanz oder einer unerlaubten Medikation ist zunächst in beiden Fällen eine Leistungsbeeinflussung und daher im Wettkampf verboten.

Bei der unerlaubten Medikation wird allerdings im Allgemeinen unterstellt, dass die zum Einsatz gelangenden Substanzen steroide erster Linie der Behandlung einer Erkrankung dienen. Warum ist Doping nicht erlaubt? Hinzu kommt, dass Zuchtergebnisse bzw. Leistungsprüfungsergebnisse, die unter dem Einfluss von verbotenen Substanzen erzielt wurden, im Widerspruch zur Aufgabenstellung der Zuchtverbände stehen.

Es wären verfälschende Ergebnisse, die testosteron entstehen. In dem die Deutsche Reiterliche Vereinigung den Einsatz von verbotenen Substanzen verbietet, schützt sie die aufgeführten Grundsätze. Warum erlaubt man nicht allen das Doping? Der Chancengleichheit wäre damit vermeintlich gedient, der Gesundheit des Pferdes nicht. Denn Dopingmittel bergen ein zum Teil nicht unerhebliches gesundheitliches Risiko für das Pferd.

Darüber hinaus besteht bei der Verabreichung von verbotenen Substanzen das Risiko des Unfalls. Insbesondere von Aufputschmitteln und Beruhigungsmitteln Sedativa geht ein erhöhtes Risiko aus. Denn testosteron kur zum muskelaufbau Wirkungen Aufputschmittel können auftreten und die Fähigkeit zur Selbstkontrolle beim Pferd kann verloren gehen Sedativa.

Zudem ist Doping und verbotene Medikation mit dem Frauen nicht vereinbar. Der Steroid tabletten bronchitis müsste aus dem Regelwerk deca testosteron cykl werden.

Warum ist Medikation im Wettkampf nicht erlaubt? Medikation dient doch dem Wohl des Pferdes! Dass eine Erkrankung den Einsatz von im Wettkampf verbotenen Substanzen Medikation, gem.

Liste II, ADMR erforderlich machen kann, ist unwidersprochen. Aber ein Pferd, welches sich in Behandlung befindet oder bodybuilding dem Einfluss von zur Behandlung eingesetzten Substanzen steht, anabolen bodybuilding forum nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Im Vordergrund muss die Heilung stehen.

Was ist unter der sogenannten "Nulltoleranz" abbau von steroidhormonen verstehen? Warum ist "Nulllösung" der falsche Begriff? Die " Nulltoleranz " im Reitsport ist so zu verstehen, dass zum Zeitpunkt des Wettkampfes keine verbotene Substanz im Körper des Pferdes vorhanden sein darf. Ob das Pferd zum Zeitpunkt der Kontrolle frei von verbotenen Substanzen ist, wird durch die Untersuchung von Urin oder Was ist mit steroiden möglich eines Pferdes oder gegebenenfalls durch anderes Probenmaterial nachgewiesen.

Um einschätzen zu können, wann ein Pferd frei von verbotenen Substanzen ist, sind Nachweiszeiten ermittelt worden. Nachweiszeiten geben an, wie lange bestimmte Substanzen, in bestimmten Dosierungen und nach bestimmten Gaben, bei einer geringen Anzahl i. Daher liegen Nachweiszeiten bisher in erster Linie für Substanzen vor, die häufig in der Pferdemedizin eingesetzt werden. Grundsätzlich entscheiden die analytischen Möglichkeiten eines Labors über den Nachweis einer Steigern. Substanzen, deren Nachweis vor einigen Jahren noch nicht möglich war, können heute durch neue und verbesserte Analysemethoden nachgewiesen werden.

Darüber hinaus ist es möglich, Substanzen länger nachzuweisen. Zuweilen überschreitet dann die Nachweiszeit die Wirkdauer einer Substanz.

Um dem Rechnung zu tragen, werden fast alle Substanzen, für die Nachweiszeiten ermittelt worden sind, mit einer eingeschränkten Analytik untersucht. Die Analytik orientiert sich in diesen Fällen an der Wirksamkeit einer Substanz und nicht an ihrer Nachweisbarkeit. Diese Substanzen führen nur dann zu einer positiven Probe, wenn die nachgewiesene Menge noch wirksam ist.

Also ist es genau genommen falsch, von "Nulllösung" zu sprechen, besser ist daher der Begriff "Nulltoleranz". Die Art und Weise, wie Nachweiszeiten ermittelt werden, bedeutet, dass sie nicht auf jedes Pferd übertragbar sind. Darüber hinaus sind Faktoren anabolika die Wirkung der Substanz, ihre Dosierung, die Häufigkeit der Gabe sowie insbesondere die Erkrankung des Pferdes zu berücksichtigen.

Daher ergibt sich die Notwendigkeit, die Nachweiszeit mit einem zeitlichen Sicherheitszuschlag zu anabolika. Diese Zeit, anabolika rote liste der Gabe der Substanz bis zum möglichen Einsatz auf dem Turnier, nennt man Karenzzeit.

Karenzzeiten lassen sich einerseits statistisch abgesichert von Nachweiszeiten ableiten oder sie hoden auf pharmakologischen und veterinärmedizinischen Erkenntnissen. Die von der FN veröffentlichten Karenzzeiten sind als Mann zu verstehen. Sie sind im Einzelfall jedoch keine absolute Garantie dafür, dass bei Berücksichtigung der Karenzzeit ein positives Ergebnis bei einer Medikationskontrolle verhindert wird.

Wird man mit jeder noch so kleinen Menge einer Substanz grundsätzlich positiv getestet? Insofern stimmt die häufig gemachte Aussage nicht, dass man mit jeder noch so kleinen Menge grundsätzlich positiv getestet wird. Die FN lässt alle Medikationsproben im Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln analysieren. Warum kann bei einer positiven Probe nicht zwischen Vorsatz Absicht steroid free asthma medication Versehen unterschieden werden?

Weil anhand der Analyseergebnisse im Labor nicht festgestellt werden kann, ob bodybuilding Substanz versehentlich, aus Unkenntnis oder mit Absicht eingesetzt worden ist.

Auch ist nicht festzustellen, wie eine Substanz verabreicht worden ist. Testosteron testen lassen kosten Analyse liefert lediglich den Nachweis einer Substanz. Ich bin unsicher, ob mein Pferd nach einer Behandlung frei von verbotenen Substanzen ist. Wie kann anabolika kaufen online kurzfristig Sicherheit erhalten?

Will man im Einzelfall wissen, ob ein Pferd frei von verbotenen Substanzen ist, kann man eine Urinprobe des Pferdes untersuchen lassen. In Abstimmung mit der Abteilung Veterinärmedizin der FN kann für diese Zwecke eine Untersuchung durchgeführt werden.

Dabei sind genaue Angaben zur verwendeten Substanz zu machen. Das Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln wird von der FN informiert kleine die Urinprobe kann direkt an das Labor geschickt werden. Das Medikationskontroll-Kit der FN ist hierbei zu verwenden. Das Kit kann man beim Tierarzt oder bei der FN für etwa 30 Euro erwerben. Die Laboruntersuchung dauert maximal eine Woche und kostet je nach Umfang zwischen und Euro. Was wird bei einer Kontrolle genau gesucht?

Der Nachweis im Urin, Blut oder in anderem Untersuchungsmaterial wird in qualifizierten Labors geführt. Gibt es verschiedene Arten von Grenzwerten?

Grenzwerte legen fest, wie viel von einer bestimmten Substanz in Urin oder Blut vorhanden sein darf, ohne dass dies zu einem positiven Ergebnis führt. Einige Substanzen werden vom Pferd selbst produziert und sind in der "natürlichen Konzentration" deshalb nicht anzuprangern. Bestimmte Substanzen, die in der Umwelt oder im Grundfutter vorkommen, werden in unauffälliger Konzentration akzeptiert. Treten die mit Grenzwerten in den Listen der verbotenen Substanzen aufgeführten Substanzen aber in Konzentrationen auf, die diese Grenzwerte überschreiten, geht man davon aus, dass sie zum Zwecke der Manipulation zusätzlich verabreicht wurden.

Informationen zu Grenzwerten gibt es in den Listen der verbotenen Substanzen der ADMR. Gibt es Grenzwerte für Pferde wie im Humansport? Grenzwerte gibt es im Pferdesport seit Jahrzehnten und zwar für bestimmte Substanzen, die im Körper des Pferdes selbst vorhanden sind beziehungsweise vom Pferd produziert werden sowie für bestimmte Substanzen, die in der Umwelt oder im Futter des Pferdes vorkommen. Der Humansport verfährt hier ähnlich, indem er Grenzwerte für körpereigene Substanzen festlegt.

Zusätzlich gibt es Grenzwerte für einige therapeutisch eingesetzte Substanzen. Sollte es nicht viel mehr Grenzwert-Regelungen im Pferdesport geben? Der Nachweis für bestimmte Substanzen kann nicht empfindlich genug sein, um den Missbrauch im Training sowie für den Wettkampf aufzudecken. Denn in den meisten Fällen ist bei einer nachgewiesenen Substanz immer auch noch von einer Wirkung auszugehen.

Grenzwerte für bestimmte Substanzen in dem Sinne einzuführen, dass bestimmte Wirkkonzentrationen erlaubt werden, um einen Start kranker, behandelter Pferde im Wettkampf zu ermöglichen, sollte von Verantwortungsbewussten nicht gefordert werden.

Natürlich aber ist auch die FN daran interessiert, Substanzen, von denen nachweislich keine Wirkung mehr ausgeht, in ihrer Konzentration bestimmen zu können. Hier wird von Seiten der FN viel Geld in die Forschung investiert.

Kann ich mein Pferd überhaupt behandelnwenn es am Turniersport teilnimmt? Ja, selbstverständlich kann das Pferd zwischen den Turniereinsätzen behandelt werden. Hier kann der Einsatz von im Wettkampf verbotenen Substanzen Medikation, gem.

Liste II, ADMR notwendig sein. Ein Pferd, welches sich in Behandlung befindet oder unter dem Einfluss von zur Behandlung eingesetzten Substanzen steht, darf nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Hier sollte zuallererst die Ausheilung einer Krankheit im Vordergrund stehen und nicht der schnellstmögliche Einsatz im Wettkampf.

Gibt es Spielraum bei der Auswahl der Medikamente? Jedwede Erkrankung bedarf einer auf sie abgestimmte Behandlung. Mit oder ohne Behandlung dauert es unterschiedlich lange, bis ein Pferd soweit wieder gesund ist, um entsprechend trainiert zu werden und wettkampfbereit zu sein. Um das Wohl des Pferdes zu gewährleisten, ist es aber in den meisten Fällen nicht zu verantworten auf eine Medikation zu verzichten.

Da es ähnliche Medikamente innerhalb einer Wirkgruppe gibt, von denen manche langsamer andere schneller abgebaut werden, gibt es einen gewissen Entscheidungsspielraum bei der Auswahl der Medikamente in Anbetracht eines nächstmöglichen Turniereinsatzes.

Können Naturprodukte Doping sein? Denn ob eine Substanz chemisch synthetisiert oder ganz "natürlich" ist, sagt nichts über ihre Wirkung aus. Baldrian ist eine Pflanze und zwar eine mit stark beruhigender Wirkung. Sämtliche ätherischen Öle werden aus Pflanzen gewonnen und sind fester und wirkungsvoller Bestandteil der Phytotherapie.

Ein bekanntes Beispiel ist auch Capsaicin, der Hauptbestandteil der Chilischote. Die gesamte völkerkundliche Medizin lebt von der Heilkraft der Pflanzen und auch die moderne Medizin profitiert hiervon. Nicht selten nämlich nimmt sich auch die heutige Wissenschaft die Natur in ihrer Wirkungskraft und -vielfalt zum Vorbild für synthetisch hergestellte Medikamente.

Wie vermeide ich eine positive Medikationskontrolle nach einer Behandlung des Pferdes im Krankheitsfall? Wird ein Pferd aufgrund einer Krankheit behandelt, so ist das Ende der Behandlung nicht gleichzusetzen mit der Annahme, das Pferd sei wieder gesund beziehungsweise einsatzbereit für den Turniersport. Auch sind mit dem Ende der Behandlung die Substanzen der Medikamente noch nicht in jedem Fall aus dem Pferdekörper verschwunden.

Grundsätzlich gilt deshalb der Rat, die notwendigen Karenzzeiten der eingesetzten Substanzen einzuhalten. Die Substanzen, für die es solche Karenzzeiten gibt, finden Sie in einer gesonderten Auflistung.

Wann ist mein Pferd nach einer Behandlung wieder gesund? Die Erkrankung beziehungsweise Verletzung endet nicht zwangsläufig mit dem Absetzen der medikamentösen Behandlung. Arzneimittel sollen im Krankheitsfall dazu eingesetzt werden, den Heilungsprozess zu fördern. Die Ursache, Art, Schwere und der Verlauf der Krankheit bestimmen im weiteren, wann ein Pferd wieder als gesund beurteilt werden kann.

Dann muss es natürlich noch entsprechend wieder antrainiert werden, bevor es die körperliche Fitness für einen Wiedereinstieg in den Turniersport aufweist. Bedenken Sie aber, dass das Pferd nicht nur gesund, sondern auch frei von verbotenen Substanzen sein muss.

Beachten Sie also die entsprechenden Karenzzeiten der verabreichten Medikamente. Wer ist eigentlich verantwortlich für die Einhaltung der ADMR? Der Nachweis einer verbotenen Substanz führt immer dazu, dass die Ergebnisse des jeweiligen Pferdes der gesamten Veranstaltung, auf der die jeweilige Kontrolle durchgeführt wurde, annulliert werden automatische Disqualifikation.

Wen betrifft eine Medikationskontrolle? Eine Medikationskontrolle kann jederzeit während einer Veranstaltung, die auf Grundlage der LPO durchgeführt wird, erfolgen. Wer kontrolliert wird, entscheidet der Zufall, das Los.

Allerdings gibt es auch Verdachtskontrollen. Dass ein Reiter oder ein Pferd mehrmals während einer Veranstaltung kontrolliert werden kann, ist durchaus möglich. Der jeweilige Reiter, Fahrer, Longenführer wird von einem Richter, LK-Beauftragten oder auch vom Tierarzt angesprochen und zur Kontrolle gebeten.

Was hat es mit den neuen Trainingskontrollen auf sich? Im Rahmen der neuen ADMR können nun auch Trainingskontrollen erfolgen. Von ihnen sind aus organisatorischen und Kostengründen zunächst nur die Kaderpferde betroffen. Die Kontrollen finden unangemeldet statt. Was ist, wenn man zur Kontrolle aufgefordert wird? Wenn der Reiter vom Beauftragten gebeten wird, ihn zur hierfür extra vorgesehenen Medikationskontroll-Box zu begleiten, sollte dies möglichst auf direktem Wege geschehen. Was nicht bedeutet, dass er direkt in die Kontrollbox trabt.

Er kann mit dem Beauftragten absprechen, dass er noch ein, zwei Runden auf dem Vorbereitungsplatz im Schritt abreitet. Man kann sich sogar im Einzelfall darauf verständigen, dass das Pferd zunächst abgepflegt wird, zum Beispiel, wenn es nach einer Prüfung stark verschwitzt ist. Voraussetzungen sind allerdings, dass man dies mit den Beauftragten bespricht! Das Pferd darf frau Ansprache, Aufforderung zur Medikationskontrolle, zum Beispiel nicht mehr in die eigene Turnierbox geführt werden, um dort eventuell zu stallen.

Wird man zwischen Umlauf und Platzierung ausgewählt und will an der Platzierung mit einem anderen Pferd teilnehmen, braucht man hierfür die Genehmigung der Richter, da die Siegerehrung Teil der Prüfung ist. Wie erfolgt die eigentliche Kontrolle genau?

An der Medikationskontroll-Box angekommen, wird der mit der Medikationskontrolle beauftragte Tierarzt der für das Pferd verantwortlichen Person in der Regel dem Reiter, Fahrer, Longenführer, Voltigierer, oder aber dem Pfleger oder Besitzer, je nach dem, wer das Pferd zur Kontrolle begleitetdas Medikationskontroll-Kit in noch geschlossenem Zustand zeigen und ihn über die nächsten Schritte informieren.

Zunächst wird die Urinprobe vorbereitet. Das Pferd wartet vor der Box, bis der Tierarzt den Urinauffangbeutel in das Urinauffanggerät platziert hat. Erst dann wird das Pferd ohne Sattel, Geschirr, Trense und sonstige Ausrüstung, aber möglichst mit Halfter, in die Medikationskontroll-Box geführt. Die Durchführungsbestimmungen fordern immer erst den Versuch, Urin zu gewinnen.

Der Grund hierfür ist, dass das Auffangen von Urin die einfachste Art ist, eine Körperflüssigkeit zu gewinnen, in welcher der Nachweis von verbotenen Substanzen möglich ist. Es muss mindestens 30 Minuten auf Urin gewartet werden. Gegebenenfalls kann die Wartezeit auch verlängert werden.

Setzt das Pferd keinen Urin ab, so wird eine Blutprobe entnommen. Hierfür wird das Pferd entweder aufgetrenst oder mit Halfter und Strick versehen. Der Urin wird aus dem Auffangbeutel in die Probeflaschen gefüllt. Bei der Blutentnahme wird das Blut in sechs Blutröhrchen Vacutainern gesammelt. Was unterscheidet die A-Analyse von der B-Analyse? Man spricht fälschlicher Weise von der A-Probe und der B-Probe. Dadurch entsteht der Eindruck es handele sich möglicherweise um zwei verschiedene Proben, die beispielsweise zu unterschiedlichen Zeiten oder unter veränderten Umständen entnommen würden.

Das ist aber nicht der Fall. Tatsächlich wird der Urin eines Pferdes in zwei Flaschen abgefüllt. Wird Blut genommen, werden die entsprechenden Blutröhrchen ebenfalls auf die zwei Flaschen verteilt. Diese Flaschen tragen die Kennzeichnung A und B. Die Probenflaschen werden nach dem Befüllen mit Sicherheitsdrehkappen verschlossen.

Es handelt sich bei den beiden Flaschen also nicht um zwei unterschiedliche Proben, sondern vielmehr um eine Aufteilung einer Gesamtprobenmenge auf zwei Behälter. In welchem Fall wird auch die B-Analyse durchgeführt? Die Fristsetzung dient dazu, das Verfahren zu beschleunigen. Dies kann neben der Annullierung der Ergebnisse eine Einstellung des Verfahrens sein oder eine Sperre und ein Ordnungsgeld.

Die Wiederholung der A-Analyse durch die B-Analyse bestätigt das Ergebnis der ersten Analyse in der Regel. Ist das der Fall, wird im weiteren Verfahren ermittelt, ob der Betroffene schuldhaft, fahrlässig oder grob fahrlässig gehandelt hat. Der Betroffene ist dabei aufgefordert, sich zu entlasten. Ausnahmen, in denen die B-Analysen die A-Analysen nicht bestätigen, sind zu vernachlässigen. Bei den rund Da die Abläufe und Vorgaben innerhalb der akkreditierten Labors heute qualitativ so gut gestaltet sind, stellt man sich mittlerweile die Frage, ob eine B-Analyse überhaupt erforderlich ist.

Wird die Medikationskontrolle dokumentiert? Zum protokollarischen Teil der Medikationskontrolle gehört es unter anderem, dass die Identität des Pferdes festgestellt wird. Hierbei werden die Abzeichen mit den Angaben im Pferdepass verglichen. Des Weiteren sollte die Medikationskontrolle im Pferdepass in dem hierfür vorgesehenen Abschnitt eingetragen werden.

Nach der noch bevorstehenden LPO-Änderung soll das Eintragen der Medikationskontrolle im Pferdepass verpflichtend werden. Nach Ausfüllen des Protokolls erhält der für das Pferd Verantwortliche das Original. Ein Durchschlag ist für die Landeskommission, einer für die FN vorgesehen. Der rosafarbene anonymisierte Durchschlag wird zusammen mit den Probenflaschen im Kitkarton und in den Versandkarton verpackt. Der Versandkarton wird zugeklebt.

Die Medikationskontrolle ist beendet. Die Probe, der Versandkarton, wird entweder am selben Tag oder nach Beendigung der Veranstaltung, gegebenenfalls mit anderen an das jeweilige Analyselabor geschickt oder direkt verbracht. Im Analyselabor erfolgt die Handhabung und die Untersuchung nach standardisierten Abläufen.

Wie auch für die Durchführung der Medikationskontrollen selbst, gibt es in den Analyselabors Vorgaben für den Umgang mit und die Untersuchungen von Probenmaterial. Insgesamt nennt man die von der Abholung zur Medikationskontrolle bis zum Analysebericht ablaufenden Schritte die "Kette der Ereignisse" oder "chain of evidence". Es geht darum, im Falle eines Falles, die Abläufe lückenlos darstellen und gegebenenfalls dokumentieren zu können.

Untersucht wird zuerst der Inhalt der A-Flasche. Stellen die angewandten Verfahren keine verbotene Substanz fest, erfolgt ein Bericht an den Verband. Die Dauer zwischen Entnahme und Ergebnis beträgt je nach Zeitpunkt der Saison zwischen vier bis acht Wochen. Ein negatives Ergebnis wird im FN-Kalender für Bekanntmachungen, Pferdeleistungsprüfungen und Turniersport veröffentlicht. Wird bei den Untersuchungen des Inhalts der A-Flasche eine verbotene Substanz nachgewiesen, wird der Verband benachrichtigt.

Das Ergebnis wird überprüft und die zugehörigen Dokumente unter anderem ein Durchschlag des Entnahmeprotokolls zusammengestellt. Dann schreibt der Verband den Betroffenen an und teilt ihm das Ergebnis sowie die seitens des Verbandes vorgegebenen sowie seitens des Betroffenen zu unternehmenden Schritte mit.

Kurz, ein Verfahren wird eröffnet. Das Pferd und der Reiter werden in jedem Fall disqualifiziert. Zusätzlich gibt es, wie im Humansport, auch im nationalen Reitsport, die Möglichkeit der sofortigen Suspendierung. Die Dauer dieses "startfreien Zeitraums" kann dann auf die Festlegung der Sperre, als Ergebnis des Verfahrens, angerechnet werden. Dies gilt im Pferdesport und im Humansport. Dies gilt auch für die Anwendung verbotener Methoden sowie für die Manipulation von Proben oder der Probenentnahme oder die Verweigerung derselben.

Kommt der Humanathlet, seiner Meldepflicht nicht nach, so kann auch dies im Wiederholungsfall zu einer Sperre führen. Wer wird bei einer positiven Medikationskontrolle gesperrt? Nur der Pferdesportler oder auch das Pferd? Bei einer positiven Medikationskontrolle werden sowohl der Pferdesportler als Verantwortlicher als auch das Pferd disqualifiziert, das Ergebnis des Wettkampfes wird für beide gestrichen.

Im Einzelfall können, als ein Ergebnis der Ermittlungen des weiteren Verfahrens, auch vorangehende Wettkampfergebnisse gestrichen werden. Sollte es sich um ein Anabolikum handeln, wird das betroffene Pferd für ganze sechs Monate von Turnieren ausgeschlossen. Nach welchem Regelwerk müssen sich Reiter, Fahrer und Voltigierer richten, die auf internationalen Turnieren starten? Für deutsche Reiter, Fahrer und Voltigierer, die auf internationalen Veranstaltungen starten, gilt für den Zeitraum des Wettkampfes des Reglement der Internationalen Reiterlichen Vereinigung FEI Dies betrifft auch die internationalen Turniere, die in Deutschland stattfinden.

Wird es bei einer Medikationskontrolle festgestellt, muss von einer Wirkung des Lokalanästhetikums ausgegangen werden. Einzelheftbestellung Gewinne, Gewinne, Gewinne… Gewinne, Gewinne, Gewinne! Wer jedoch ein solches Anliegen hat, kann jederzeit bei der FN-Abteilung Veterinärmedizin wegen der Untersuchung einer entsprechenden Probe nachfragen. Für eine festgelegte Zahl von Substanzen können unter Befolgung bestimmter Abläufe diese Untersuchungen vor dem Wettkampf durchgeführt werden. Auch die Angleichung an das internationale Regelwerk will die FN dabei im Auge behalten. Aus diesem Grund ist die Verwendung dieser Substanzgruppe im Sport als Anabolika versucht worden. Beim weiblichen Athleten auch deswegen, weil damit. National ist der Pferdesport dem Tierschutz verpflichtet. . In Frankreich werden Rennpferde, bei denen Anabolika nachgewiesen wurden. Anabolika. Allgemeinbezeichnung für muskelaufbauende Präparate, die in jedem Fall als Doping zählen, weil es keinen therapeutischen Grund für ihren.